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Was ist "Offene Arbeit"?

Das Konzept der offenen Arbeit wird bereits seit 1970 in Deutschland entwickelt.1 Es gibt verschiedene Schwerpunkte, welche Bestandteile der „Offenen Arbeit“ sind:

  • Einrichten von Funktionsräumen
  • Öffnung der festen Gruppenstrukturen
  •  

Mit der Öffnung der Einrichtung verfolgen Pädagogen bestimmte Ziele:

  • Selbstständigkeit der Kinder fördern
  • Interessen herausbilden und fördern
  • Räumlichkeiten werden entsprechend ihrer Funktion genutzt
  • Berücksichtigung individueller Verhaltensweisen
  • Absprache der Pädagogen fördern („sechs Augen sehen mehr als zwei“)

Das Konzept der „Offenen Arbeit“ ist äußerst individuell. Es gibt keinen festgesetzten Umstrukturierungsplan, an welchen sich Pädagogen halten müssen und damit auch keine festgeschriebene Dauer der Umstrukturierung. Es wird sich in jedem Punkt an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder orientiert. Aus diesem Grund kommen unterschiedliche Zeitspannen für die Umstellung auf „offene Arbeit“ in Frage. In der einen Einrichtung kann dieser Prozess fünf Jahre und in der anderen acht Jahre dauern. Fachleute gehen davon aus, dass der Prozess der Umstellung nie abgeschlossen ist. Ist das nicht unglaublich?! Denn damit wird kein Konzept entwickelt, welches 25 Jahre bestehen wird und in welches Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, ihren Interessen und ihren Bedürfnissen, gedrängt werden. Sondern jedes Kind wird als Individuum betrachtet und kann sich auch so entwickeln.2

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1    Pädagogische Ansätze für die Kita, Offene Arbeit, Heidi Vorholz, Cornelsen  Verlag Berlin, 2014

2    Pädagogische Ansätze für die Kita, Offene Arbeit, Heidi Vorholz, Cornelsen  Verlag Berlin, 2014