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Partizipation

„Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden" (Richard Schröder)

 

Fünf Prinzipien für die Partizipation von Kindern

Partizipation erfordert einen gleichberechtigten Umgang, keine Dominanz der Erwachsenen.

Partizipation darf nicht folgenlos bleiben.

Partizipation ist zielgruppenorientiert.

Partizipation ist lebensweltorientiert.

Partizipation bedeutet, dass Kinder von Erwachsenen begleitet werden.

Partizipation von Kindern bedeutet eine freiwillige Machtabgabe und gleichzeitig eine hohe Verantwortlichkeit der Erwachsenen (Eltern und Erzieher(innen) gleichermaßen). Diese pädagogische Verantwortung gilt allerdings nicht der Formung des kindlichen Charakters, sondern einem Zur-Verfügung-Stellen von "Entwicklungskontexten", in denen gemeinsam für die Entwicklung kinderfreundlicher Lebenswelten sowie eigenverantwortlicher und gemeinschaftsfähiger Persönlichkeiten gestritten wird. Partizipation in Kindertagesstätten ist Bestandteil der Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern, findet also im alltäglichen Umgang statt. Regeln und Grenzen werden in gemeinsamer Verantwortung erstellt und immer wieder reflektiert. Rechte der Kinder gilt es zu behüten!

 

Rechte der Kinder:

-          Gleichberechtigung

-          Freie Meinungsäußerung

-          Angenommensein                                                              

-          Demokratisch – partnerschaftliches Verhältnis

-          Individualität

-          Selbstbestimmung

-          Entfaltungsmöglichkeit

-          Selbständigkeit

-          Förderung