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Heilpädagogische Frühförderung

                             „Individualität und Chancengleichheit“

  

Seit Anfang 2006 nutzen wir die Möglichkeit, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, individuellen Schwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten etc. besonders und zusätzlich zu fördern. Mit der Bewilligung der heilpädagogischen Frühförderung durch das Landesjugendamt am 15.12.2005 arbeiten wir nunmehr als „Integrative Kindertageseinrichtung“.

 

Zwölf Plätze im Kindergarten stehen Kindern zur Verfügung, die einen besonderen Förderbedarf aufzeigen. In unserer Kindereinrichtung spielen und lernen Kinder mit unterschiedlichen geistigen, körperlichen und sozialen Kompetenzen gemeinsam. Individualität und Chancengleichheit ist es, was die Kinder hier leben und erleben.

 

Wir verstehen den Integrationsgedanken als eine Frage des würdevollen Umgangs miteinander. In gezielter Zusammenarbeit mit dem Sozialamt, wollen wir Kindern helfen, Entwicklungsverzögerungen auszugleichen, Eltern in ihrer wichtigen Erziehungsaufgabe unterstützen und gezielte Hilfen anbieten sowie in gemeinsamer Verantwortung angemessene Förderziele erarbeiten. Uns ist es dabei wichtig, die Kinder sowohl in ihrer Gruppe als auch gesondert zu fördern und dabei nicht auszugrenzen.

 

Gemeinsam mit den Gruppenerzieher(n)innen und den HeilpädagogInnen, werden innerhalb der Kindergruppe Methoden und Ziele erarbeitet, die dem einzelnen Kind helfen und einer Ausgrenzung vorbeugen. Dabei gewinnt das differenzierte Arbeiten eine besondere Bedeutung. Die Pädagogen setzen immer an den Stärken der Kinder an und helfen ihnen, selbständig zu handeln. Ein Bewegungsraum und Therapieraum ermöglichen es uns, besondere Förderangebote mit einzelnen Kindern und in Kleingruppen individuell zu organisieren. In enger Zusammenarbeit mit dem LRA Mittelsachsen (Abt. Soziales) werden gemeinsame Förderpläne und Zielvereinbarungen getroffen.

 

Die gesunde Entwicklung jedes Kindes zu fördern, ist Anliegen aller Mitarbeiter. Ein lebendiges und aktives Miteinander fördert das Vertrauen und das Zugehörigkeitsgefühl aller.

 

Die gemeinsame Erziehung aller Kinder fordert Träger, Organisationen aber vor allem die Fachkräfte dazu heraus, pädagogische Lösungen zu entwickeln. Diese müssen geeignet sein, alle Kinder – mit und ohne Behinderung – in einer Gruppe gleichermaßen zu betreuen, zu erziehen und zu bilden.

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